FAQ

  1. Wie soll Brot aufbewahrt werden?
    • Brot nur an einem trockenen und sauberen Ort aufbewahren/lagern, und zwar am besten in einem Leinen-, Baumwoll- oder Papiersack oder in einem Brotkasten aus Holz. Niemals in Metall- oder Kunststoffbehältern, Plastiksäcken oder gar im Kühlschrank.
    • Angeschnittenes Brot am besten auf der Schnittfläche mit einer Frischhalte-Folie abdecken und auf ein Holzbrett oder einen Teller stellen.
    • Brot muss rasch, möglichst frisch und lose eingefroren werden, bei mindestens –18 ºC. Dann in gefrorenem Zustand in Plastiksäcke abpacken und sofort wieder in den Tiefkühlschrank legen. Aus Qualitätsgründen Brot nicht länger als 3 Tage einfrieren, dunkle Gebäcke höchstens 6 Tage.
    • Aufbacken: kleinere Gebäcke (bis 250 g) direkt aus dem Tiefkühler in den auf 220–240 ºC vorgeheizten Ofen (Aufbackzeit 4–8 Min.). Gross- und Spezialbrote 30 Minuten vor dem Aufbacken (Dauer: 10–12 Min.) aus dem Tiefkühler nehmen und nach dem Backen eine Stunde stehen lassen.
    • Ausgetrocknetes und hartes Brot für Suppen, Aufläufe, Paniermehl oder als Tierfutter verwenden.
    • Schimmliges und fadenziehendes Brot ist verdorben und muss entsorgt werden! (Abfall)
  2. Was versteht man unter Kleie?
    Die Schale vom Mehlkörper des Getreidekorns, die beim Mahlen übrig bleibt, kommt als Kleie in den Handel.
  3. Seit wann wird Getreide in der Schweiz angebaut?
    In Mitteleuropa wird seit etwa 6000 Jahren Getreide angebaut. Der älteste Nachweis für den Getreideanbau in der Schweiz sind die Brotfunde von Twann und Montmirail aus der Jungsteinzeit. Ihr Alter wird auf ca. 3600 v. Christi geschätzt. Das bedeutet, dass bereits seit rund 5600 Jahren in der Schweiz Getreide angebaut wird.
  4. Wo wird in der Schweiz Getreide angebaut?
    Der schweizerische Getreideanbau konzentriert sich auf den Mittelland-Jura-Gürtel von Genf bis Schaffhausen. Grundsätzlich kann Getreide bis etwa 1200 m ü. M. überall in der Schweiz angebaut werden. Allerdings gedeiht Weizen in Hügel- und Bergregionen weniger gut. Hier werden vor allem Roggen, Dinkel und Gerste produziert. Die strukturelle Veränderung der Landwirtschaft im Laufe des 16. Jahrhunderts führte zu einer regionalen Arbeitsteilung; die Berg- und Voralpengebiete verzichteten auf den Getreideanbau zugunsten der Vieh- und Alpwirtschaft, während sich die fruchtbare Ackerbauzone des Mittellandes vermehrt dem Getreideanbau widmete. Noch heute ist das schweizerische Mittelland von Genf bis Schaffhausen Hauptanbaugebiet für Weizen, Gerste, Hafer und Mais; dabei ist der Kanton Waadt mit 1/4 der gesamten Brotgetreidefläche der Schweiz immer noch die Kornkammer unseres Landes.
  5. Wie viel Getreide wird in der Schweiz jährlich produziert?
    In der Schweiz werden jährlich rund 1 Mio. Tonnen Getreide (Brot- und Futtergetreide) geerntet. Rund drei Viertel des offenen Ackerlandes werden in der Schweiz mit Getreide zur Körnerproduktion bebaut.
  6. Woher stammt der Begriff Sandwich?
    Der englische Lord Sandwich spielte 1762 einmal den ganzen Tag Karten und vergass das Essen, bis er plötzlich hungrig wurde. Er bestellte, damit es rasch ging, Schinken oder Käse zwischen zwei Scheiben Weissbrot – und das Sandwich war erfunden.